Etudes médicales en Allemagne

Informations générales

L’Allemagne est un des pays le plus populaires pour les études en médecine chez les Luxembourgeois avec plus de 300 étudiants. Les études en allemagne se caractérisent par le fait qu’on a besoin d’un très bon résultat lors des examens de fin d’études et qu’il y a deux types différents de structure des études.

Dernière actualisation:  07/06/2018

Facultés médicalés 36
Années d’études 6 années
Langue d’études Allemand
Titre obtenu Arzt / Dr. med.
Admission Centralisé
Etudiants lux. ~ 320 étudiants

Regelstudiengang

Erster Studienabschnitt: Vorklinik 

Die Vorklinik dauert 2 Jahre und in den ersten beiden Semestern steht die Lehre der Naturwissenschaften (Chemie, Biologie, Physik und Biochemie) im Vordergrund.  In Praktika und in Vorlesungen erlernt man hier ein gutes Grundwissen, welches später in der Klinik (Pharmakologie, Onkologie, …) erforderlich und hilfreich ist. An den meisten Universitäten wird kein Grundwissen verlangt, sodass die im Abitur abgeschlossenen Fächer keine Rolle spielen. 

Zudem hat man während der Vorklinik auch schon einige medizinische Fächer wie z.B. Anatomie, Histologie (Gewebekunde) und Physiologie. In der Physiologie erlernt man in keinen Gruppen und mit Hilfe von Experimenten, wie der menschliche Körper funktioniert. 

Der Sezierkurs in der Anatomie ist sicherlich das Highlight der Vorklinik und es macht wahnsinnig viel Spaß am menschlichen Objekt zu lernen und in die anatomischen Strukturen eintauchen zu dürfen! 

Während der Vorklinik muss ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum absolviert werden. Dieses kann zeitlich unterteilt werden, in Blöcke von mindestens 30 Tagen am Stück, und kann auch in Luxemburg absolviert werden. Das Praktikum muss während der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden. Dies ist auch bereits zwischen Abitur und Beginn des 1. Semesters möglich! 

Die zweijährige Vorklinik wird mit dem 1. Staatsexamen (dem sogenannten Physikum), bestehend aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, abgeschlossen. Hier werden alle Fächer des ersten Abschnittes abgeprüft! 

Zweiter Studienabschnitt: Klinik 

Der zweite Studienabschnitt widmet sich den klinischen Fächern und über die folgende 6 Semestern tauchen die Studenten in die verschiedenen Disziplinen der Medizin ein, wie z.B. Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Pharmakologie und Infektiologie. Hier wird viel Wert daraufgelegt, dass die Studenten am Patienten und in Kleingruppen unterrichtet werden.  

Bis zum 10. Semester muss jeder Student 4 Famulaturen von mindestens 30 Tagen pro Block absolvieren. Zwei Famulaturen müssen in einer klinischen Fachrichtung, eine in der ambulanten Medizin und eine in der Allgemeinmedizin absolviert werden. Die Hausarztfamulatur muss unbedingt in Deutschland absolviert werden. 

Durch das 2. Staatsexamen am Ende des 10. Semesters werden alle klinischen Fächer der Medizin schriftlich abgeprüft.   

Dritter Studienabschnitt: Praktisches Jahr

Im Anschluss an das 2. Staatsexamen folgt das praktische Jahr (PJ) welches von Uni zu Uni unterschiedlich gegliedert ist. Einige bis alle Blöcke des PJs können im Ausland absolviert werden. Auf das PJ folgt das 3. Staatsexamen, ein mündliches und praktisches Examen, in welchem die im PJ absolvierten Pflicht-Fachrichtungen (Chirurgie und Innere Medizin) sowie das im PJ belegte Wahlfach und ein zusätzlich zugelostes Fach abgeprüft werden. 

Modellstudiengang

Der Modellstudiengang wird an folgenden Universitäten angeboten: Aachen, Berlin, Brandenburg, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Göttingen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Oldenburg und Witten/Herdecke. 

Jeder Modellstudiengang ist hierbei einzigartig aufgebaut, ein Blick auf die Internetseiten der genannten Universitäten ist also ratsam. Folgendes Beispiel aus Aachen (von Tonie Pescatore), soll euch eine erste Vorstellung vom Modellstudiengang geben und euch den Unterschied zum Regelstudium aufzeigen.

Der Aachener Modellstudiengang basiert auf dem Prinzip der Lernspirale. Lernspirale, was ist denn das jetzt? Grob bedeutet das, dass euch in Aachen die Lerninhalte nicht nur einmal begegnen werden, sondern dreimal, und bei jedem Mal weiter vertieft wird. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Studienabschnitte: 1.-2. Semester, 3.-6. Semester, 7.-10. Semester und dann anschließend das Praktische Jahr (PJ). Die Basisprüfung (entspricht dem Physikum im Regelstudiengang) schreibt ihr nach dem 6. Semester, M2 regulär nach dem 10. Semester und M3 nach dem PJ.  

Im 1. Studienabschnitt schlagt ihr euch, wie jeder würdige Medizinstudent, mit Chemie, Physik, Zellbiologie und sonstigen Basisfächern herum. Einen kleinen „Schnelldurchgang“ des Körpers erfahrt ihr mit dem Fach IPO (intermediäre Propädeutik der Organe). 

Ab dem 2. Studienabschnitt lernt ihn den Körper mit seinen Pathologien sehr detailliert in Form von Blöcken kennen (z.Bsp. Block Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Harn- und Geschlechtsorgane). Großer Unterschied zum Regelstudiengang? Ab dem 3. Semester habt ihr schon klinische Fächer, wie Pharmakologie, Chirurgie, Innere Medizin, … Vorteil: ihr werdet sehr schnell mit dem klinischen Alltag eines Arztes konfrontiert, Nachteil: manchmal kann es einen überfordern (Throwback to Kinderherzchirurgie im 3. Semester) und es bedeutet viel Arbeit.  

Mit dem Blockpraktikum im 8. oder 9. Semester vertieft ihr ein letztes Mal die Materie, indem ihr auf Station seid und Bedside-Teaching erhaltet. 

Zusammenfassend kann man festhalten, dass in den Modellstudiengängen viel Wert auf eine praktisch orientierte Ausbildung gelegt und schon früh Theorie mit Praxis verzahnt wird. 

Admission aux études de médecine

Die Bewerbung für das Medizinstudium erfolgt über die Stiftung für Hochschulzulassung: https://www.hochschulstart.de. Es handelt sich hierbei um die zentrale Vergabestelle der Studienplätze für Medizin in Deutschland. Eine Bewerbung an den Universitäten selbst gibt es nicht! Auf dieser Seite findet man zudem sämtliche Informationen zu den Auswahlkriterien der jeweiligen Universitäten.   

Das Auswahlverfahren wurde zum Sommersemester 2020 geändert. Nun kann man sich an allen öffentlichen Universitäten gleichzeitig bewerben und braucht auch keine Priorisierung der Universitäten durchzuführen.  

Es ist ratsam sich im Vorfeld mit der Studienplatzvergabe und den Auswahlkriterien auseinanderzusetzen, um seine Chancen auf einen Studienplatz zu optimieren. Man sollte die Universitäten ausfindig machen, an denen man die besten Chancen hat.

Hier ein paar Beispiele:   

• „Elite-Universitäten“ gewichten hohe Abiturnoten sehr stark. Von Jahr zu Jahr werden die Noten anders umgerechnet.Konstant bleibt jedoch, dass eine 1,0 50/60 Punkten im Abitur entspricht.  

• Einige Universitäten vergeben Punkte für Ausbildungen und/oder Forschungspreise (z.B. Jonk Fuerscher, Bio Olympiade oder Ausbildung im Rettungswesen)

• Im neuen Auswahlverfahren seit dem Sommersemester 2020 ist der Test für medizinische Studiengänge, kurz TMS (http://tms-info.org/) extrem wichtig geworden. Er wird nun an fast allen Universitäten als Bewerbungskriterium gefordert. Auf Anmeldefristen achten! (TMS 2021: Anmeldung 01.12.2020 – 15.01.2021! Test 08.05.2021). 

Achtung: Wer sich für ein Medizinstudium in Deutschland interessiert, sollte sich im Voraus intensiv mit den Zulassungskriterien und der Bewerbungsprozedur auseinandersetzen! Es ist ratsam den TMS bereits auf ,,Deuxième’’ zuschreiben, damit ihr nicht durch das Abitur zusätzlich gestresst seid. Ein gutes bis sehr gutes Abschneiden in diesem Test kann eure Chancen auf einen Studienplatz stark verbessern! Zudem sollte man genügend Zeit einplanen, um sich auf diesen Test vorzubereiten. Viele der Aufgaben zu den kognitiven Fähigkeiten sind am Anfang recht schwer und das Arbeiten unter Zeitdruck ist ungewohnt. Hier gilt aber ganz klar das Prinzip, Übung macht den Meister! 

Luxembourg Allemagne
50 – 60 1,0
49 1,1
48 1,3
47 1,4
46 1,6
45 1,7
44 1,9
43 2,0
VilleNom de l'universitéType d'UniversitéAdmissionTypes d'Etudes
AachenRWTH AachenUniversité publiqueHiverModellstudiengang
AugsburgUniversität AugsburgUniversité publiqueHiverModellstudiengang
BerlinCharité BerlinUniversité publiqueHiver/EtéModellstudiengang
BochumRuhr-Universität BochumUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
BonnFriedrich-Wilhelms-Universität BonnUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
DresdenTechnische-Universität DresdenUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
DüsseldorfHeinrich-Heine Universität DüsseldorfUniversité publiqueHiver/EtéModellstudiengang
Duisburg-EssenUniversität Duisburg-EssenUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
Erlangen-NürnbergFriedrich Alexander UniversitätUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
Frankfurt am MainJohann Wolfgang Goethe UniversitätUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
FreiburgAlbert Ludwigs UniversitätUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
GießenJustus Liebig Universität GießenUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
GöttingenGeorg August Universität GöttingenUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
GreifswaldUniversitätsmedizin GreifswaldUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
Halle-WittenbergMartin Luther UniversitätUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
HamburgUniversität Hamburg-EppendorfUniversité publiqueHiverModellstudiengang
HannoverMedizinische Hochschule HannoverUniversité publiqueHiverModellstudiengang
HeidelbergUniversität HeidelbergUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
Heidelberg-MannheimMedizinische Fakultät Mannheim der Universität HeidelbergUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
JenaFriederich Schiller Universität JenaUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
KielChristian Albrecht Universität KielUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
KölnUniversität zu KölnUniversité publiqueHiver/EtéModellstudiengang
LeipzigUniversität LeipzigUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
LübeckUniversität zu LübeckUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
MagdeburgOtto von Guericke Universität MagdeburgUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
MainzJohannes Gutenberg Universität MainzUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
MarburgPhilips Universität MarburgUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
MünchenLMU & TUMUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
MünsterWestfälische Wilhelms-Universität MünsterUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
OldenburgCarl von Ossietzky Universität OldenburgUniversité publiqueHiverModellstudiengang
RegensburgUniversität RegensburgUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
RostockUniversität RostockUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
SaarlandUniversität des SaarlandesUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
TübingenEberhard Karls Universität TübingenUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang
UlmUniversität UlmUniversité publiqueHiverRegelstudiengang
WürzburgJulius-Maximilians-UniversitätUniversité publiqueHiver/EtéRegelstudiengang

Vous trouvez ici des témoinages d’étudiants en médecine (en langue luxembourgeoise). Ces témoinages reflètent le point personelle de chaque étudiant et non pas les postions de l’ALEM a.s.b.l.

Studienstadt 
AachenInterview Tonie
FreiburgInterview Robert
HeidelbergInterview Charel
Interview Patrick
Interview Nicolas
LübeckInterview Julie
MünchenInterview Nathalie
Interview Bianca
WürzburgInterview Chris